Bauphysiker Halle
Schallschutz Bauakustik

Roland Marktplatz Halle Saale
Marktplatz Halle Saale mit dem Roland

Bauphysik Erfahrungen Knowhow

Lärmschutz Nachweise Schallimission berechnen

Dipl.-Pysiker Günter Schulze BauphysikerDipl.-Phys. Günter Schulze
Bauphysiker seit 1976
Primelweg 7, 06122 Halle
0345-25179391

Bauakustik Wärmeschutz Verkehrslärm Lärmprognose

Schallschutz, Bauakustik

Planen Verkehrslärm Freizeitlärm.
Bauakustische und raumakustische Messungen, Lärmpegelmessungen und Schallschutznachweis in der Planungsphase.
Lärmprognose, Parkplatzlärm, Lieferlärm, Gewerbelärm und beraten betroffener Bürger.

Projekte Referenzen

Raumakustik

Konservatorium G. F. Händel in Halle Saale
Berechnungen Schallabsorption

Puppentheater Halle
Berechnungen Schallabsorption

Schwimmhalle Saline in Halle,
Berechnen zur Akustikdecke, Beratung und Nachhallzeitmessungen.

Lärmschutz, Lärmprognose, Messungen

Lärmprognose Verkehrslärm, Parkplätze, Anlieferlärm, Gaststätten, Gewerbelärm, Freizeitanlagen, Sportstätten.

Farbspritzanlage in Hohenthurm
Lärmschutznachweis Lärmimmissionsmessungen.

Binnenhafenstraße in Halle
Lärmprognose Verkehrslärm.

Autohaus Schenk in Halle
Lärmschutznachweis.

Bowlinganlage Freidank in Halle
Lärmschutznachweis.

Drogeriemarkt in Naumburg
Lärmimmissionsmessungen Lüftungsanlage.

Technische Richtlinien - Fachliteratur

Schallschutz und Akustik:

Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 26. September 2002.

TA Lärm, Schallschutz nach DIN 4109 Raum- und Bauakustik / Schallausbreitung.

Hörsamkeit in kleinen bis mittelgroßen Räumen nach DIN 18041 vom April 2004.

Berechnung von Schallimmissionen nach DIN 18005 / RS 90 / Schall 03 / VDI 2714 und VDI 2571 Schalltechnische Entkopplung von Maschinen.

Parkplatzlärmstudie des Bayerischen Landesamtes für Umweltschutz (6. Auflage August 2007).

VDI 3770: Emissionskennwerte Sport- und Freizeitanlagen.

Fachbücher

Matthias Post, Gottfried C. O. Lohmeyer: Praktische Bauphysik, Eine Einführung mit Berechnungsbeispielen, 2013, 8., überarb. Auflage.

Lärmschutz - Schallschutz

Lärmschutz soll das Wohlbefinden von Mensch und Tier in Bezug auf Lärm sichern. Maßnahmen der Lärmbekämpfung betreffen vor allem Schutz vor Umgebungslärm (Fluglärm, Straßenverkehrslärm, Schienenverkehrslärm, Gewerbelärm), Sportlärm, Freizeitlärm und Ruhestörung.

Der Begriff Lärmschutz ist nicht gleichbedeutend mit dem Begriff Schallschutz. Schall ist eine messbare physikalische Größe. Durch nicht messbare individuelle oder sozio-kulturelle Aspekte wird störender Schall zu Lärm. Lärmschutz ist wichtiger Bestandteil des Arbeitsschutzes und Umweltschutzes. Er soll vor körperlichen, psychischen und materiellen Schäden schützen.

Lärmpegel begrenzen

Viele Jugendliche sind schwerhörig

Es wird geschätzt, dass ein Drittel der Jugendlichen mit etwa 50 Jahren auf Grund von Freizeitlärm ein Hörgerät benötigt. Hörgefährdung besteht ab 85 dB(A).

Zu laute Musik bei Disco-Besuchen, Pop-Konzerten und die Dauerbelastung über Mini-Kopfhörer schaden den Jugendlichen. Musik mit Schalldruckpegeln über 100 dB(A) schädigt die feinen Haarzellen im Innenohr so, dass ein bleibender Hörschaden entsteht.

Empfohlene Grenzwerte

Für lärmende Spielzeuge oder Geräte mit Ohrhörern bei Kindern unter 14 Jahren: Begrenzung des Dauerschallpegels auf 80 dB(A)

Für tragbare und andere Geräte mit Ohrhörern: Begrenzung des Dauerschallpegels auf 95 dB(A).

In Diskotheken:
Begrenzung des Dauerschallpegels auf 95 dB(A)

Lärmprognosen

Gewerbelärm - Gewerbeneubau oder Änderung der Nutzung

Im Bereich der städtebaulichen Planung bzw. Bauleitplanung führt insbesondere in dicht besiedelten Gebieten die Lage von Wohngebieten in der Nachbarschaft von gewerblichen oder industriellen Anlagen sowie von Verkehrswegen häufig zu potentiellen Belästigungen durch Lärm. Mit rechtzeitigen Lärmprognosen helfen wir, Projekte (z.B. Gewerbebetriebe) unter einbeziehen von Schallschutzmaßnahmen rechtssicher zu planen.

Sportstätten - Freizeitlärm

Es ist oft nicht zu vermeiden, dass durch Sportanlagen und Freizeitanlagen Schallemissionen verursacht werden, die zu Lärmbelästigung der Anwohner führt. Diese Anlagen sind in der Regel nicht genehmigungsbedürftige Anlagen im Sinne des BImSchG. Sie benötigen aber eine baurechtliche Genehmigung . Nach § 22, Abs. 1 BImSchG sind schädliche Umwelteinwirkungen zu vermeiden bzw. zu vermindern. Unvermeidbare schädliche Umwelteinwirkungen sind auf ein Minimum zu begrenzen.

Nach der TA Lärm wird für Genehmigungsverfahren von Gewerbeanlagen und Industrieanlagen wie auch zur nachträglichen Anordnung bei bereits bestehenden genehmigungsbedürftigen Anlagen eine Lärmprognose gefordert. Es sind zwei Verfahren möglich:
a) die detaillierte Prognose,
b) die überschlägige Prognose.

Eine überschlägige Prognose ist für die Vorplanung und in Fällen ausreichend, in denen nach ihr berechnete Beurteilungspegel zu keiner Überschreitung der Immissionsrichtwerte führen.
In anderen Fällen ist eine detaillierte Prognose durchzuführen.